Die Zeit rennt… Wir sind zwischenzeitlich seit 14 Wochen wieder in Deutschland und so langsam kehrt der Alltag ein. Die Turbulenzen der letzten Monaten scheinen überstanden zu sein und wir haben etwas Zeit um endlich über die letzten Reisen vor unserer Ausreise zu berichten.
Zuerst muss ich gestehen, dass unsere Berichterstattung zuletzt nicht in chronologischer Reihenfolge stattgefunden hat. Daher ein kleiner Rückblick der Ereignisse seit Beginn des Aprils. Nach der Teilnahme beim T100 in Singapur und einem Kurztrip nach Taipeh meinerseits, folgte Erholungsurlaub in Thailand mit anschließendem Kurztrip nach Deutschland für den Umzug in die neue Wohnung. Anschließend setzten wir unseren Reiseathlon (das Wort gibt es so vermutlich nicht) fort mit einem verlängerten Wochenendtrip nach Hong Kong. Über den ich nun berichten möchte.

Die von uns im Vorfeld recherchierten Sehenswürdigkeiten Hong Kongs waren etwas verstreut, weshalb wir nach unserer Ankunft in Honk Kong vom Flughafen aus sofort zu der bronzenen Buddha Statue aufgebrochen sind. Leider wurden ausgerechnet an unseren Reisetagen Instandhaltungsmaßnahmen an der Gondelbahn durchgeführt, weshalb wir dazu gezwungen waren den Bus zu nehmen. Die Buddha Statue befindet sich auf einem Berg, weshalb wir mit dem Bus mehr oder weniger die Halbe Insel umfahren mussten. Die Fahrt lohnte sich jedoch allemal. Es erwartete uns eine atemberaubende Aussicht über die Insel und auf das Meer hinaus sowie eine schön angelegte Anlage, nachdem wir einige hundert Stufen überwinden mussten. Unser Gepäck haben wir am Busbahnhof einschließen können. Die Treppen waren auch ohne das Gepäck eine Herausforderung.

Nach dem wir unser Gepäck am Busbahnhof abgeholt haben, ging es mit dem Zug in die Innenstadt in das Hotel. Der Tag neigte sich dem Ende, weshalb wir kurz danach das erste Restaurant ansteuerten. Auf dem Heimweg machten wir uns direkt auf den Weg zur Hongkongs Promenade. Wir nahmen Platz auf einer Bank und warteten darauf, dass die Lichtershow begann.
Unser Hotel befand sich auf dem Festlandteil Hongkongs, weshalb wir am folgenden Tag mit der Fähre auf die Insel aufgebrochen sind. Nach ausgiebigem Shoppen und leckerem Essen ging es zu den Sehenswürdigkeiten der Insel. Wir besuchten ein altes Gefängnis, einen Tempel und fuhren die Rolltreppen, die das Überwinden der vielen Höhenmetern auf der Insel erleichtern sollen. Es gibt so viel zu sehen, dass ich alles gar nicht auflisten kann. Am Abend ging es zur Feier unseres Jahrestags in ein besonderes Restaurant. Den Abend ließen wir mal wieder an der Uferpromenade passieren.

Für den nächsten Tag stand ein etwas sportlicheres Programm auf dem Plan. Wir wanderten zum Kloster der Zehntausend Buddhas. Bereits ab dem Eingang der Klosteranlage säumten Buddhastatuen den Weg bis zum eigentlichen Kloster hinauf.

Und weil es uns noch nicht anstrengend genug war, ging es am Nachmittag zum Peak, der höchste Punkt der Hong Kong Insel. Zum Peak hinauf nahmen wir die Peak Tram. Es ging ganz schön hoch hinauf. Der Peak war überfüllt mit Touristen die ebenfalls die Aussicht auf Hong Kong genossen haben. Wir entschieden uns den Rückweg zu laufen. Es galt 350 Höhenmeter zu überwinden.

Selbst die in unmittelbarer Nähe zum Peak stehenden Hochhäuser mit 46 Stockwerken schienen klein zu sein. Nichts desto trotz genossen wir die Wanderung und machten auf dem Weg zum nächsten Restaurant noch einen Abstecher zum zoologischen und botanischen Garten.
Am Abreisetag machten wir die letzten Einkäufe und besuchten einen letzten Park bevor es dann zurück Richtung Peking ging.
ju