Wenn eine Reise schön war, warum sie nicht noch mal wiederholen? Wir waren zwar der Meinung wir haben bereits beim letzten Mal die Gegend um Hoi An abgegrast, mussten aber feststellen es gab immer noch genug zu sehen und zu erleben.
Ich werde diesmal nur von den Highlights berichten und euch die Essensbilder ersparen. Aber es bleibt nicht unerwähnt, dass wir sehr viel und lecker gegessen haben.
Bianca hatte Spaß an der Bar mitzuarbeiten, weshalb ihre Reise zu einem Work and Travel ausartete. Sie genoss es sehr verschiedene Koffeinhaltige und alkoholfreie Getränke zu mixen und die Leute zu bedienen. Michael hätte sie beinahe eingestellt.

Ein kleiner Ausflug nach Hoi An – authentisches Restaurant
An vielen Straßenecken oder entlang der Straßen entdeckt man kleine Essensstände. Auf kleinen Plastikstühlen und an kleinen Tischen wird einem das Essen serviert. Zubereitet wird das Essen an einem kleinen Essensstand und dahinter auf dem Boden wird das Geschirr gewaschen. So genau darf man nicht hinschauen.
Auf den kleinen Plastikstühlen fühlte ich mich wie bei einem Elternabend im Kindergarten. Das Essen schmeckte aber sehr gut. Es war schön sich unter das Volk zu mischen. Und zwar nicht unter das Touristenvolk. Hier aßen hauptsächlich Einheimische.
Zum Nachtisch ging es in eine Eisdiele zum Kokosnusseis essen. Das Wasser aus der Kokosnuss wurde zum Eis serviert. Kalorientechnisch war das alleine schon sicher ein Abendessen. Aber ein Eis geht immer.
Zurück ins Hotel ging es in einem offenem Auto. Wir hatten alle einen mega Spaß. Der Fahrtwind tat unheimlich gut an diesem sehr warmen und schwülen Abend.

Da Nang
Wir besuchten einen Markt um dort ein, wohl berühmtes, Kokosnuss Avocado Eis zu essen. Diese Mischung klingt etwas komisch, aber sie war wirklich lecker. Nicht zu süß und die Avocado hatte keinen zu intensiven Geschmack. Auf diesem lokalen Markt waren wir gefühlt die Attraktion. Wir entschieden uns daher Platz zu nehmen und das Eis vor Ort zu essen. Wenn wir schon angestarrt werden, können wir uns auch gemütlich umsehen und die Leute anlächeln. Vielen wird dann erst bewusst, dass sie einen gerade geradezu anstarren. Anschließend ging es zum Pizza essen und einem Nachtmarkt.

Am Samstag und Sonntag findet in Da Nang an der Drachenbrücke ein Spektakel statt. Wir blieben also länger um diese Attraktion mitzuerleben. Der Drache speit um 21 Uhr Feuer und später Wasser. Wir haben uns entschieden unterhalb der Brücke Platz zu nehmen und hatten etwa 100 Meter Abstand zu dem Drachenkopf, was sich im Nachhinein als sehr gut erwiesen hatte. Die Wärme die von den Feuer ausging war sogar bis zu uns zu spüren. Dank der richtigen Windrichtung blieben wir beim Wasser speien trocken. Was man von den Zuschauern die sich direkt unter den Kopf gestellt haben, nicht behaupten kann. Es ist ein cooles Erlebnis, wenn man ohnehin schon in der Stadt ist und vielleicht in der Nähe übernachtet. Ansonsten ist es meiner Meinung nach ein überbewertetes Schauspiel.
Tam Thanh – Murals paintings fishing village
Wir unternahmen einen Ausflug in ein ca 40 Kilometer entferntes Dorf. In diesem etwas abgelegenem und direkt am Meer liegendem Dorf sind die Häuser mit Bildern bemalt. Die Bilder sprechen für sich. Dieses Dorf ist alles andere als touristisch. Hier scheint die Zeit noch still zu stehen.

Mangroven Tour in Hoi An
Bei unserem letzten Besuch hatte die Zeit für eine Mangroven Tour nicht ausgereicht. Dieses Mal wollten wir das unbedingt nachholen. Angekommen am Steg wurden wir einem Guide zugewiesen und bekamen einen schicken Strohhut.
In kleinen runden Fischerbooten ging es auf das Wasser. Eine ungewohnte Bootsform. Es war ganz schön wackelig, aber es scheinte zu funktionieren. Das Angebot das wir ausgewählt haben beinhaltete ein kurzes Krebsangeln und fahrt durch die Mangroven. Von der Aussicht zu Angeln waren wir eigentlich nicht begeistert und umso mehr freute es uns wie schlau die Krebstiere waren und sich vom Köder haben nicht locken lassen. Es hatte Spaß gemacht die Krebse in ihren Verstecken zu erkennen und sie zu beobachten.

Der Rest der Tour weckte bei uns leider wenig Begeisterung. Auf dem Wasser tummelten sich viele mit Touristen gefühlte Boote. Nach dem wir durch die Mangroven durchgefahren sind, was gefühlt 10 Minuten nur dauerte, befanden wir uns auf einer großen Wasserfläche. Hier ging die Post ab. Es dröhnte Musik und man hatte die Möglichkeit Karaoke zu singen. Ballermann in Hoi An. Es fand bei den anderen asiatischen Touristen großen Zuspruch, während ich dazu nur den Kopf schütteln konnte. Auf Wunsch und gegen Aufpreis hat der Guide das runde Boot zum Drehen gebracht. Das ist meiner Meinung nach nur etwas für schwindelfreie. Da unser Guide unsere mangelnde Begeisterung für das ganze Geschehen bemerkt hatte, bot er uns an es kostenfrei zu testen. Es dauerte nur wenige Sekunden bis es Sarah und mir übel wurde und sich das drehende Boot zum Stehen gebracht werden musste.

Nach der Tour machten wir einen kleinen Spaziergang zu einem kleinen Shop der Gebrauchsgegenstände und Dekoration aus Bambus herstellt. Hier wird auch ein Workshop angeboten, bei dem man selbst zum Beispiel eine Bambuslampe herstellen kann. Leider waren wir dafür zu spät dran. Aber vielleicht beim nächsten Mal.
Eine Woche in Hoi An verging mal wieder wie im Flug. Wir versuchten eine Mischung aus Erholung und Unternehmungen hinzubekommen. Daher ist leider ein Besuch in My Sun nicht zustande gekommen.
ju
Da kommen Erinnerungen auf, aber als ich in HoiAn war, hat es furchtbar geregnet. Das war nicht so toll. Auch die gekauften Lampions hielten nicht lange duch, Reste sind noch in meiner Werstatt.
LG Soft M!
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