Zweite Urlaubswoche

Zwischenzeitlich sind zwar einige Tage nach unserer Rückkehr vergangen, aber die Erlebnisse und die wunderschönen Orte die wir besichtigt haben, wollen wir mit euch teilen.

Montag
Am Montag ging es erst mal gemächlich zu. Gemütlich frühstücken, das Rad in den Radkoffer packen, die restlichen Sachen packen und auschecken. Auf dem Weg in das 187 km entfernte Mandurah machten wir einen kurzen Stop in Busselton und holten Boris seine restlichen Sachen ab.

Mandurah lockt die Besucher mit Giganten von Thomas Dambo aus wiederverwendetem Holz an. In Summe gibt es wohl sechs dieser Riesen in Mandurah. Wir haben allerdings nur einen gesehen, da wir uns im Vorfeld damit nicht beschäftigt haben und davon ausgegangen sind, dass alle Riesen in einem Park mehr oder weniger sich in unmittelbarer Nähe befinden.

Die Giganten stellen ein großes Kulturtourismusprojekt dar und sollen die Menschen in die Natur locken. Sie wurden an verschiedenen Orten in Mandurah verteilt. Im Rahmen der Wanderung zu den Skulpturen erlebt man die besondere Natur dieser Gegend. Das können wir so unterschreiben, auch wenn wir nur zu einem Giganten, dem little Lui gelaufen sind.

Angekommen auf dem Parkplatz machten wir uns auf den Weg zur Skulptur. Hier wurde uns das erste Mal bewusst, dass wir nur einen der Giganten sehen werden. Unser Weg führte uns durch eine wunderschöne Landschaft. Auch wenn Boris sich von den Strapazen der Ironman Veranstaltung noch nicht ganz erholt hatte, so wanderte er tapfer mit mir den ca 4 km langen Wanderweg.

Angekommen in unserem Hotel in Mandurahs Zentrum, machten wir uns auf die nächste Entdeckungstour. Unser Hotel, The Sabel, lag direkt in der Bucht. Auf der anderen Seite der Bucht befanden sich aufgebaute Weihnachtsdekorationen und ein Weihnachtsmarkt. Mit Sonnenbrille, kurzen Hosen und T-Shirts machten wir Fotos. Wir schlenderten über den Weihnachtsmarkt und saugten die Weihnachtsstimmung auf. Auch wenn dies für uns nicht so ganz vereinbar war. Weihnachten und Wärme.

Auf dem Rückweg zum Hotel konnten wir Delfine und einen Pelikan beobachten. Beeindruckend wie nah man den in der freien Natur lebenden Tieren hier sein kann.

Dienstag
Nach einer Nacht im schönen Städtchen Mandurah ging es weiter zum nächsten Highlight unserer Reise, dem Pinnacles Desert in Nambung National Park.

Auf dem Weg zum Park entdeckten wir das Schild das den Weg Richtung Two Rocks zeigte. Nach kurzem zögern drehten wir um un fuhren den Umweg. Die Bilder sprechen für sich. Wie entsteht so etwas?

Nach circa 260 km erreichten wir das Gebiet. Unterwegs staunten wir permanent über die sich wechselnde Landschaft. Über die Sanddünen, kleine oder riesige Bäume, Buschlandschaften, denen teilweise noch der letze Brand anzusehen war.

Wir besorgten uns die Eintrittskarten und schon durfte ich Parkur zwischen den beeindruckenden Steinsäulen fahren. Auf einer Fläche von circa 190 Hektar verteilen sich tausende Kalkstein-Säulen die teilweise über 4 Meter hoch sind. Mit dem Auto kann man auf einer 4 Kilometer sich durch die Landschaft schlängelnden Straße die Gegend erkunden. Entlang der Straße befinden sich Parkbuchten und in der Mitte ein Aussichtspunkt. Einfach beeindruckend was sich hier im Laufe von einigen Jahrtausenden entwickelt hat. Unvorstellbar, dass keine 10 Kilometer entfernt sich der Ozean befindet.

Von hier aus ging es zum nächsten Hotel in Geraldton. Es handelte sich hierbei um ein verschlafenes Örtchen am Ozean.

Mittwoch
Nach einem schnellen Frühstück ging es zum nächsten Ausflug – dem Kalbari Nationalpark. Unterwegs wollten wir uns noch schnell mit Wasser eindecken und verbrachten mehr Zeit als geplant in einem Café.

Gegen Nachmittag erreichten wir den Nationalpark. Eine Wanderung durch den Canyon stand leider nicht mehr zur Debatte, da diese vor 7 Uhr morgens begonnen werden muss. Die Temperaturen im Canyon können auf über 50 Grad steigen. Uns reichte bereits eine Wanderung zum Naturs Window. Die Hitze erschwerte die Wanderung. Es lohnte sich jedoch alle mal. Die Aussicht sowie die ganze Gegend waren mal wieder beeindruckend.

Wir beschlossen uns nicht länger der Hitze auszusetzen und den Weg zum Ozean anzutreten.

Auf dem Heimweg stand noch ein Ausflug zur Hutt Lagune und dem Gregory Port. Hier ist eine weitere Anomalie der Natur zu sehen. Durch Bakterien im Wasser färbt sich das Wasser rosa, weshalb dieser Ort hier auch unter dem Namen pink lake bekannt ist. Leider war in der Lagune zur Zeit wenig Wasser. Trotzdem ein sehr beeindruckendes Bild.

Donnerstag und Freitag
Unsere Reise neigte sich langsam dem Ende und wir machten uns auf den Weg nach Perth.

Die Strecken zwischen den einzelnen Orten sind sehr weit. Kilometerlang kommt man an keinem Ort vorbei. Die Straßen verlaufen ewig gerade aus, ohne eine Kurve zu machen. Die längste Strecke ohne eine Kurve betrug 21 Kilometer.

Diesmal lag unser Hotel im Herzen von Perth. Unweit befanden sich kleine Einkaufsgassen mit verschiedenen Läden sowie einigen netten Restaurants.

Wir machten Souveniers-shopping und kauften Kleidung und Weihnachtsgeschenke. Besichtigten am Pier die Orte für die uns in den ersten Tagen die Zeit fehlte, saugten die Weihnachtsstimmung auf und bereiteten uns so langsam auf den Flug nach Peking vor.


Am letzten Abend reservierten wir uns einen Tisch bei einem Italiener und aßen die beste Pizza den es auf dieser Seite der Erdkugel gibt. Der Laden war voll und ausgebucht. Die Tischreservierung galt nur 1,5 Stunden. Dann musste man schon wieder gehen, denn die nächsten Restaurantbesucher warteten schon auf einen Tisch. So etwas habe ich noch nie erlebt. Aber für einen Freitag Abend eine durchaus verständliche Handhabung.

Samstag
Am Samstag morgen ging es recht früh zum Flughafen. Adeu Australien. Wir werden sicher wieder kommen. Australien hat auch unser Herz erobert.

ju

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