Busselton

Wie bereits angekündigt, hatten wir am Donnerstag einen harten Tag mit einigen Herausforderungen vor uns. Zuerst fuhren wir in das circa 220 km entferne Busselton. Kurz vor Busselton sahen wir diverse Schilder die auf die Straßensperrungen wegen der bevorstehender Ironman Veranstaltung am Sonntag hinwiesen. Hier direkt am Jetty holte Boris seine Startunterlagen ab.

Bereits unterwegs hielten wir die ganze Zeit Ausschau nach Kängurus. Leider vergeblich.

Angekommen am Jetty picknickten wir zuerst an dem schönen Pier, bevor wir mit einer der wichtigsten Aufgaben dieses Tages starteten. Das Triathlon Rad musste aus dem Reisekoffer ausgepackt und wieder aufgebaut werden. Es ist ein spannender Teil. Denn erst jetzt konnten wir beurteilen, ob das Rad den Flug unbeschadet überstanden hat. Die einzelnen Komponente mussten wieder angebaut werden. Dabei haben wir festgestellt, dass der Mantel am hinteren Laufrad leider in die falsche Laufrichtung bezogen war. Keine Ahnung warum uns das nicht schon vorher ins Auge fiel. Glücklicherweise habe ich das Werkzeug hierfür mitgenommen und habe in der letzten Zeit so viele tubeless Mäntel montiert, dass dies kurzerhand behoben werden konnte. Zwischenzeitlich sitzen die Handgriffe. Schwer machte es uns die Fliegenplage. Da es in der Woche zuvor sehr heiß war, schlüpften ganz viele Fliegen. Sie nervten tierisch. Wir waren ununterbrochen damit beschäftigt sie von unserem Gesicht zu verjagen. So konnte nur einer schrauben, während der andere die Fliegen verscheuchte.

Das Rad war aufgebaut und Boris machte sich gleich auf den Weg die Wettkampfstrecke mit dem Rad zu erkunden. Ich begleitete ihn mit dem Auto. Ich versuchte immer wieder eine Haltebucht zu finden und dann mit der Drohne Aufnahmen zu machen. Ganz ehrlich, die ganzen schönen Videos und Bilder die man sonst von anderen Sportlern her kennt, müssen gestellt gewesen sein. Entweder war die Drohne noch nicht startklar oder sie hatte keine Verbindung zur Steuerung oder ich bin dafür einfach zu blöd. Jedenfalls habe ich mich damit ganz schön doof angestellt. Wie erfolgreich ich im Endeffekt war, können wir erst zu Hause beurteilen.

Nach dem Radfahren, testete Boris noch mal das Schwimmen im Neoprenanzug. Uff. Wir hatten ganz schön viel zu tun.

Endlich ging es weiter in das 37 km entfernte Hotel Pullman Bunker Bay Resort in Cape Naturaliste. Das Hotel ist wirklich schön. Es liegt etwas abgelegen mitten in der Natur am Cape Naturaliste mit einem traumhaften Blick auf den Ozean.

Zum Abendessen ging es noch schnell in den nächsten Ort Dunsborough. Die Chefin im Restaurant ist aus Deutschland und konnte uns einige Empfehlungen geben. Man trifft immer wieder Landsleute, gerade dann, wenn man es am wenigsten erwartet.

Ach ja, eine der weiteren Herausforderung war ja die Kängurus zu sehen. Auf unserem Weg nach Dunsborough entdeckten wir auf einem Feld drei Kängurus und waren schon ganz aus dem Häuschen. Etwas weiter sahen wir ein Feld voller Kängurus. Es handelte sich hierbei vermutlich nicht um frei lebende Tiere. Das war uns so in dem Moment gar nicht bewusst. In Busselton am Jetty sahen wir übrigens einen Hasen der fröhlich durch die Wiese hoppelte.

ju

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