Vietnam – 5. und letzter Teil

Tag 9

Bereits um 8 Uhr standen drei Männer mit Motorrädern vor dem Hotel um uns auf einen Ausflug mitzunehmen. Auf uns wartete ein buntes Programm.

Nach einem kurzen Kennenlernen wurden wir zugeteilt, Helme wurden verteilt und schon hieß es aufsitzen.

Das Grinsen wich uns an diesem Tag nicht aus dem Gesicht.

Als erstes ging es zur 28 km entfernt liegenden Lady Buddha Statute im Norden von Da Nang. Unsere Route verlief entlang dem Ufer. So hatten wir meistens einen schönen Blick auf das Meer, den Strand und die Fischerboote.

Unterwegs kamen wir an einer Stelle an der die Affen ganz nah an die Straße kommen. Vermutlich weil sie hier von den Menschen gefüttert werden. Die kleinen Äffchen die an ihren Müttern hingen, hatten unsere volle Aufmerksamkeit. Es stimmte uns jedoch traurig, wie viel Müll überall verteilt war. Dies könnte auch an der mangelnder Aufmerksamkeit der Menschen liegen, denn die Affen sind recht flink und schnappen sich gerne das eine oder andere.

Angekommen an der Linh Ung Pagode bekamen wir eine halbe Stunde Zeit uns umzusehen. Die Lady Buddha Statue mit ihren 67 Metern war beeindruckend. Da wir uns bereits in den Bergen befanden, hatten wir einen schönen Blick auf Da Nang und hinaus auf das Meer.

Angekommen bei den Motorrädern ging es gleich weiter Richtung Berge. Wir wollten den Hai-Van-Pass passieren, der auch Wolkenpass genannt wird. Wegen eines Tunnels wird Der Hai-Van-Pass zwischenzeitlich weniger befahren. Damit bietet sich die Strecke hervorragend für Motorradausflüge an.

Unterwegs hielten wir immer wieder an um Bilder mit einer atemberaubenden Kulisse zu machen.

Nachdem wir den Pass passierten, ging es weiter zu einem Wasserfall. Hier machten wir eine längere Schwimmpause. Die Fische im Wasser begrüßten uns gleich und knabberten an uns. Das Wasser war herrlich kühl.

Anschließend ging es weiter in die Lagune zum Mittagessen.

Schon war es an der Zeit wieder Richtung Da Nang aufzubrechen. Unterwegs standen jedoch noch einige Fotosessions und der Besuch der Marbelmountains auf dem Plan.

Glücklicherweise konnte man auf den Berg hinauf einen Aufzug nehmen. Die angenehmen Strapazen des Tages machten sich langsam bemerkbar. Wir besichtigten die verschiedenen Pagoden und stiegen in die Höhle bevor wir uns am Ende einige hundert Stufen auf den höchsten Punkt des Berges antaten. Wie immer wurden wir für die Mühe entlohnt.

Unsere Fahrer blieben unterwegs immer wieder stehen und machten Erläuterungen. Wir haben also nicht nur viel gesehen, wir haben auch einiges erfahren. Erschöpft kamen wir nach einem großartigen Tag in unserem Hotel an.

Runde Fischerbote waren mir bislang unbekannt

Tag 10 und 11

Die nächsten Tage standen voll im Zeichen der Ruhe und Entspannung. Wir haben gelesen, im Sand gebudelt und die Ruhe vor der Rückreise genossen.

Tag 12

Der letzte Tag unseres Aufenthalts in Vietnam ist angebrochen. Der Flug ging erst um 23 Uhr. Damit hatten wir einen ganzen Tag Zeit noch mal am Strand zu verbringen, nach dem die Koffer für die Abreise bereit standen.

Es sollte eine lange Nacht werden. Trotzt Schlafs während des Fluges von Da Nang nach Seoul und anschließenden Weiterflugs nach Peking kamen wir gegen 12 Uhr Mittags, völlig erschöpft im Apartment an.

Ein Blumenstrauß von Boris wartete bereits auf unsere Ankunft.

Resume:
Wir haben einen schönen, erholsamen und abwechslungsreichen Urlaub erlebt. Im Vergleich zu Thailand hielt sich die Besichtigung der Tempel in Grenzen und die Temperaturen waren relativ angenehm, wofür die Kinder sehr dankbar waren. Trotz vorhergesagten Regens und Regenzeit, hatten wir nur zur Begrüßung am ersten Tag paar Regentropfen. Unsere Unterkunft, das B&B The happy bird, war geräumig, die Gastgeber immer sehr freundlich und hilfsbereit und das Essen sehr lecker. Schweren Herzens haben wir uns verabschiedet. Wir freuten uns aber wieder auf Boris, der in dieser Zeit leider den Bürostuhl drücken musste und auf unser Apartment in Peking.

Getreu dem Motto: Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub – während ich diesen Bericht zu Ende schreibe, sitzen wir am Strand von Bintan und der nächste Urlaub wartet darauf beschrieben zu werden.

ju

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