Vietnam – 4. Teil

Tag 8

Auf meinem Plan stand ein Kochkurs. Ich wollte sehen wie Gerichte zubereitet werden und eine Erklärung dazu haben, wie man bestimmte Gerichte ißt. Hört sich vielleicht komisch an. Aus unserer Erfahrung in China kann ich allerdings sagen, dass die Einheimischen die Gerichte oft anders essen, als ich das essen würde. Zum Beispiel werden die Dumplings in China in Vinegar getunkt. Das ist ehrlich gesagt nicht unser Geschmack und zumindest für uns, gewöhnungsbedürftig.

Mit einem Roller wurde ich vom Hotel abgeholt und es ging zunächst auf den lokalen Markt. Die Frau versicherte mir, dass sie eine erfahrene Rollerfahrerin ist und ich soll mich an ihr wie an meinem Mann festhalten. Sie fuhr sehr vorsichtig und wir kamen sicher am Markt an.


Dort traf ich die restlichen Teilnehmer. Wir spazierten durch den Markt. Uns wurden diverse Obst und Gemüsesorten sowie Kräuter vorgestellt. Einige Sorten waren mir völlig neu, beziehungsweise ich habe sie schon mal in China gesehen, mich allerdings nicht getraut diese zu kaufen.

Nach der kleinen Tour durch den Markt ging es mit einem Rad zum Dorf. Dort befindet sich das Familienunternehmen, dass Kochkurse anbietet und in der Mittagszeit ein Restaurant betreibt. Wir bekamen eine Führung durch die Gemeinschaftsgartenanlage und hörten etwas über die Geschichte der Familie und ihren Geschäftszweig.

Und schon hieß es Ärmel hochkrempeln, Schürze anlegen, nicht zu vergessen die schicke Kochmütze aufsetzen und mit dem kochen loslegen. Wir haben wieder viel gelacht. Spaß stand wie immer im Vordergrund. Die Gastgeber machten Fotos und Videos. Es gab auch einige spektakuläre Szenen wie zum Beispiel das Flambieren des Fischs mit Alkohol. Dabei stiegen meterhohe Flammen auf. Weniger spektakulär war das Pfannkuchenwenden. Ehrlich gesagt habe ich mich, aus Sorge den Pfannkuchen nicht zu fangen, nicht getraut.

Die Rezepte waren simpel und lecker. So koche ich gerne: Küche und das Geschirr wurde von fleißigen Helfern aufgeräumt.

Die Mädels verbrachten währenddessen die Zeit am Strand.

Der Kochkurs ging länger als erwartet. Den Rest des Tages nutzten wir für einen Ausflug in die Stadt. Unser Ziel war es die japanische Brücke, eines der UNESCO Weltkulturerbe, zu sehen. Leider erfolglos, denn diese wird aktuell restauriert. Es bot uns sich jedoch die Gelegenheit auf das Dach der Brücke zu schauen.

Wir suchten ein neues veganes Restaurant auf und konnten dort das Abendessen auf der Dachterasse genießen.

Ein weiterer schöner und entspannter Tag ging zu Ende.

ju

Ein Kommentar zu “Vietnam – 4. Teil

  1. Guten Morgen aus Deutschland,
    hallo Julia, Du tauchst so richtig in das fernöstliche Leben in China ein, sehr schön.
    Ich würde mir sehr wünschen, dass die vielen Menschen aus anderen Ländern dies bei uns auch machen. Anstatt sich nur abzuschotten.
    LG nach Peking
    Siegfried Daubenschmidt v. Baby

    Like

Hinterlasse einen Kommentar

Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Jetzt starten