Wieder hieß es zeitig aus dem Bett zu steigen. Um 7.30 Uhr war die Abfahrt zum Flughafen. Unser Hotel lag im Westen der Insel, während der Flughafen sich im Nord-Osten der Insel befindet. Die Straßen auf Koh Samui verlaufen fast alle am Rand der Insel. Damit hatten wir noch eine kleine Rundfahrt auf der Insel und haben die Palmenwelt auf uns wirken lassen.



Das Prozedere am Flughaben war, weil es sich dabei um einen Inlandsflug handelt, relativ kurz und schon saßen wir an unserem Gate. Während an vielen großen Flughäfen der Urlaub spätestens hinter der Flughafen Tür endet, ist das Urlaubsfeeling auf Koh Samui erst mit der Flugzeugtür vorbei. Der Wartebereich befindet sich, wie auch schon das Gepäckband mehr oder weniger im Freien unter einer Überdachung. Auf den Wiesen sind Sitzsäcke verteilt und viele weitere Sitzgelegenheiten machen das Warten auf das Boarding zu einem entspannten und angenehmen Aufenthalt.

Leider begann das Boarding um kurz nach 9 Uhr und wir mussten uns schweren Herzens von der Insel verabschieden.
In Bangkok angekommen nahmen wir unser Gepäck entgegen und suchten unseren Fahrer. Diesmal stand keiner mit unserem Namensschild am Ausgang. Wir mussten die Anlaufstelle für die Abholungen aufsuchen und dann kam auch schon unserer Fahrer und nahm uns in Empfang.
Auf dem Weg in die Stadt sahen wir bereits eine Wand aus Wolkenkratzern. Wir kommen ja schon aus einer großen Stadt, aber Bangkok ist gefühlt noch mal größer bzw. die Gebäude höher. Je näher wir Richtung der historischen Altstadt kamen, desto goldener wurde es. Die Bilder vom König und seiner Gemahlen, vergoldete Figuren säumten die Straße.
Angekommen im Hotel erledigten wir zügig das Einchecken, duschten und machten uns auf den Weg zum IconSiam. Ja, wir gingen zum Shoppen.






Im Groundfloor befanden sich zig Stände mit verschiedenen Speisen. Es spielte laute Musik. In den Pfannen wurde Pfannengerührtes zubereitet. Manche Stände priesen Ihre Ware an. Ein Menschengewusel wie auf einem Basar. Wir besorgten uns ein Mittagessen und schlenderten anschließend an den vielen Ständen vorbei. Hier und da kauften wir eine Leckerei. Wir haben ja zwischenzeitlich in Peking einiges gesehen, aber das bunte Treiben hat uns sehr beeindruckt. Es hätte noch ewig so weiter gehen können, aber der Magen hatte irgendwann seine Kapazität erreicht und wir haben in den letzten Tagen auf Koh Samui nicht gerade gehungert. Hätten wir zu Hause noch eine analoge Waage, würde der Zeiger paar Striche weiter nach rechts ausschwenken.




Wir gingen in die höheren Etagen und sahen uns dort weiter um. Eine beeindruckende Mall mir sehr vielen Stockwerken. In den oberen Etagen befindet sich sogar ein Wasserfall.




Im 6 Stock fanden wir auch ein Restaurant, dass veganes Essen anbietet.
Nach dem Abendessen machten wir noch einen Abstecher auf die Terrasse im 6 Stockwerk und betrachteten die Aussicht.



So langsam merkte man doch die Anstrengung des Tages weshalb wir uns für die Heimfahrt in eine Schlange für offizielle Taxis anstellten. Eine Dame delegierte die Taxis. Sie klärte mit den Fahrern wohin die Fahrt gehen soll und dass ein Taximeter zur Grundlage des Preises gelegt wird. So kamen wir sicher und preiswert in unserem Hotel an.
ju