Team Lab

Vor wenigen Tagen waren wir im Epson Team Lab im JoyCity. Ursprünglich wollten wir in das Naturkunde Museum gehen, aber das hatte aufgrund von Corona noch geschlossen. Wir wussten nicht genau, was das Epson Team Lab war, aber wir waren optimistisch.

Wir sind aufgebrochen und waren innerhalb von 10 Minuten dort. Für den Weg hatten wir uns drei Fahrräder geliehen.

Für die Fahrt in den 10. Stock nutzten wir den Aufzug. In die bereitgestellten Schließfächer haben wir unsere Jacken eingeschlossen, die per Gesichtserkennung zugeordnet und später auch geöffnet werden konnten.

Als nächstes sind wir durch die Schleusen gegangen, bei denen man sein QR-Code für den Eintritt scannen lassen musste. Glücklicherweise hat das Buchen der Tickets von zu Hause aus wieder einmal gut funktioniert und wir konnten ungehindert passieren. Dahinter haben schon direkt unsere Freundin Katharina und ihre Kinder auf uns gewartet. 

Gemeinsam sind wir durch einen Vorhang in einen Raum gegangen, in dem eine riesige Menge sich bewegender Blumen auf die Wände projiziert waren. Dazu spielte schöne Musik und man roch sogar ein Blumenduft.

Danach haben wir uns alle wild verteilt und wir erkannten, dass das Epson Team Lab viel größer war als anfangs angenommen. Nacheinander klapperten wir alle Räume ab. 

Es gab ein verspiegelten Tunnel, der zu einem großen Raum mit mehreren Dutzend beleuchteter Eiern führte. Dass der Raum verspiegelt war, erhöhte den Effekt.

In einem anderen Raum bewegten sich verschiedene Objekte und Farben. Der Raum lief spitz zu und die Beleuchtung erinnerte stark an Müsli. Außerdem hatte man das Gefühl der Raum würde sich drehen. Uns wurde davon schwindelig. Es fühlte sich wackelig an.

Es gab auch einen Raum in dem Lichterketten von der Decke hingen. Durch die Programmierung erzeugte das viele verschiedene Effekte und man lief Gefahr gegen die verspiegelten Wände zu laufen.

Ein weiterer Raum hatte eine Kuppel, an der verschiedene Blumen herabzufallen schienen. Dort konnte man viele schöne Fotos machen.

In einem anderen Raum gab es verschiedene chinesische Zeichen an den Wänden, Gewitter, Bäume mit Vögeln und andere Dinge. 

In dem letzten Raum konnte man die Wand berühren und das darauf abgebildete Paillettenmeer wich zur Seite.

Ich bin davon ausgegangen, dass das alles war, aber Katharina erwähnte, dass es noch ein zweites Stockwerk gäbe. Wir suchten die Treppe und fanden stattdessen eine Rampe, mit blauem Hintergrund und weißen Wirbeln, wie bei einem Sturm.

Oben angekommen, kamen wir in einen Raum, in dem man Tiere ausmalen konnte, die dann eingescannt wurden um auf die Wand projiziert zu werden. Dort bewegten sie sich. Dabei konnten sie leider auch von anderen gefressen werden. Das konnte man mit Meerestieren und Landtieren machen.

Als nächstes gab es ein sehr lustigen Parcours, bei dem zum Beispiel auch ein Raum mit riesigen Luftballons dabei war. Zusätzlich gab es auch eine Rutsche.

Wir haben sehr viel Zeit im oberen Stockwerk verbracht und haben am Ende sehr lange nach dem Ausgang gesucht, da alle Räume abgedunkelt waren. Nach dem wir den Weg nach draußen gefunden haben, gab es für alle eine Waffel mit Eis. Danach sind wir satt und immer noch verblüfft von den erstaunlichen Techniken im Team Lab nach Hause geradelt.

sh

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