Wir sind noch da

Letzte Woche sind wir in das neue Apartment umgezogen und waren fleißig damit beschäftig uns hier einzurichten und neue Sachen zu erleben.

Und nun im Einzelnen. 

Am Montag rückte bereits um acht Uhr der Umzugstrupp an und verlud unsere acht Koffer samt Fahrrad, die acht Kisten aus dem ersten Container und die neu gekaufte 1,60m große Pflanze. Die armen Männer haben ganz schön geschnauft beim Verladen der Kisten. Kein Wunder, dass ich mir die Woche davor beim Packen der Kisten den Rücken verrenkt habe. Es handelt sich dabei um keine Umzugskisten wie ihr unschwer auf den Bildern erkennen könnt. Ich folgte mit dem Taxi den Jungs ins neue Apartment. Hier habe ich Sie dann empfangen.

Nachdem die Übergabe des neuen Apartments vollbracht war, habe ich versucht die neuen Luftreiniger in unsere App einzubinden und etwas Ordnung zu schaffen. Pünktlich um 16 Uhr musste ich wieder zurück in das alte Apartment, um hier die Übergabe zu machen und die Kinder von der Schule zu empfangen.

Es war geplant alles ins neue Apartment bereits am Montag mit dem Umzugsservice zu bringen, damit am Dienstag nach dem Frühstück ich mit zwei Koffern ins neue Apartment fahre. Daher sind wir am Abend in das nahegelegene Moka Bros zum Abendessen gegangen. 

Meistens kommt es doch anders als man denkt und plant. Beziehungsweise wer schon umgezogen ist, weiß, dass gerade der Rest sehr tückisch ist und dann meistens aus zwei Koffern zig Taschen werden. So erging es uns auch diesmal. Am Dienstag morgen verabschiedete ich wie immer um 7.10 Uhr meine Familie und fing an die restlichen Sachen zusammen zu räumen. Ich brauchte noch gute zwei Stunden bis ich alles zusammen hatte. Am Ende stand ich mit zwei Koffern, zwei Kissen, zwei Tüten, Rucksack und vollgepackt mit Jacken vor dem Taxi. Zum Glück waren die Pförtner sehr hilfsbereit und beluden das Taxi. Im Sandalwood holten sie gleich einen Gepäckwagen und halfen mir auch beim Ausladen.

Der Tisch am Eingang ist immer schön mit Blumen dekoriert

Nach der Anmeldung ging es dann in das Apartment. Sofort machte ich mich an die Arbeit die Kisten und die Koffer auszupacken. Um 14 Uhr sollte der zweite Container angeliefert werden. Das würde bedeuten noch weitere 8 Kisten und andere Gegenstände würden unser Wohnzimmer füllen.

Für alle unsere Sachen musste ein neuer Platz gefunden werden. Auch für die große Menge an Hygieneartikeln die wir mitgebracht haben. Ihr erinnert euch.

Größte Herausforderung war das Ankleidezimmer. Nach dem wir seit Dienstag uns wie Störche durch das Zimmer bewegt haben und nichts gefunden haben, habe ich mir als Ziel gesetzt dieses bis Donnerstag fertig zu haben. Es ist kleiner als das in Deutschland und auch der Stauraum kann nicht sinnvoll genutzt werden. Andererseits muss ich zugeben, dass im Ankleidezimmer unsere 8 Koffer Platz fanden. Wie das? Die Koffer sind glücklicherweise ineinander stapelbar. So schluckte ein großer Koffer mindestens zwei weitere. 

Hinzu kommt, dass der Schuhschrank auch nur wenig Aufnahmekapazität aufwies. Also musste hier nach Lösungen gesucht werden. Wir haben Kleiderbügel für Hosen bestellt und Regale für die Schränke. Für unser kleines Bad musste eine Aufbewahrungsmöglichkeit gefunden werden. Die Küche musste noch weiter ausgestattet werden.

Für solche Ordnungsjunkies wie wir, ist die Taobao App ein Paradies. Hier vergisst man die Zeit. Ich musste an das Buch „Momo“ von Michael Ende denken.
Es ist erstaunlich wie viele coole Ideen und Lösungen es gibt. Dies alles zu einem erschwinglichen Preis. So haben wir Wäschesortiersystem für den Waschraum, Fönhalter, Aufbewahrungsgläser und noch viel mehr bestellt. Jeder Tag fühlt sich gerade wie Weihnachten und Ostern am gleichen Tag an.

Große Wiedersehensfreude gab es mit dem Kuschelbär und der Kaffeemaschine. Witziger weise auch mit der Salatschleuder und dem Thermomix. Nun konnte auch in der Weltkarte ein Teil von China markiert werden.

Spätestens am Freitag war ein Ausflug angesagt. Es sei schon mal verraten. Wir haben mit Katharina das Künstlerviertel entdeckt. Freut euch auf die schönen Bilder. Natürlich waren wir zwischenzeitlich in einigen echt coolen Restaurants und haben sehr gut gegessen.

Natürlich musste auch etwas Deko her

ju

Hinterlasse einen Kommentar

Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Jetzt starten