Am nächsten Morgen trafen wir uns etwas später mit Nancy und wir konnten etwas ausschlafen. Sie hat diverse wichtige Apps auf unseren Handys installiert und die wichtigen Angaben hinterlegt. Wie konnten uns nun selbständig ein Taxi bestellen und Essen ordern.
Wir haben uns noch ein Apartment angeschaut und SIM Karten für die Kinderhandys besorgt. Da bis zum Besichtigungstermin im Krankenhaus noch viel Zeit war und Zeit für das Mittagessen, kehrten wir in einer Nudel-Bar ein. Wir saßen gegenüber der Küche und die Kinder konnten bei der Nudelherstellung zuschauen. Diese kamen nicht vom Großhandel und wurden direkt hergestellt. Hammer welche Handwerkskunst.



Ab dem späten Nachmittag war alles organisatorische erledigt und wir hatten Zeit für eine Verabredung mit Dean, Boris seinem Vorgesetzten und dessen Freundin.
Sie zeigten uns die angrenzende Anlage mit den kleinen Boutiquen und Restaurants. Wir tranken im Jamaica Blue Coffee Shop einen Cappuccino mit Hafermilch. Ich war total überrascht und glücklich. Es sind doch bereits paar Wochen seit meinem letzten guten Cappuccino vergangen. Wie ich später erfuhr, gibt es das hier in vielen weiteren Cafés. Ein großer Pluspunkt für Peking.

Anschließend gingen wir zum The Place. Hier hängt wohl die größte Leinwand der Welt. Wir flanierten durch die angrenzenden Straßen und ließen uns die Bekleidungsgeschäfte und die Gastronomie erklären. Es fühlte sich an wie ein lauer Sommerabend an der Promenade in Italien.
Damit ging ein erster entspannter Tag in Peking zu Ende.
ju