Am Montag machten wir uns mit Sebastian und Leoni auf den Weg in die Hutongs. Das Wetter war uns leider nicht gut gesonnen. So langsam hält der Herbst den Einzug ein. Es wurde kalt und es war regnerisch. Aber wir ließen uns davon nicht abhalten und schauten Pekings andere Seite an. Abseits von den Touristen Hotspots und mitten unter den Einheimischen in den Hutongs. Wie Sebastian es liebevoll nannte „sein Peking“.

Sarah durfte als erste bei Sebastian mitfahren. Damit hat er schon das erste Frauenherz erobert.

Zuerst ging es zu einer Schneiderin. Hier ließen wir uns etwas beraten und diverse Stoffe zeigen. Natürlich verließen wir diesen Laden nicht ohne eine Bestellung aufzugeben. Wir werden sicher noch mal kommen. Die Stoff und Farbauswahl war sehr groß. Wir mussten uns echt beherrschen.
Angekommen bei den Hutongs ging es teils zu Fuß durch die schmalen Gassen.



Da der Regen stärker wurde, beschlossen wir früher als geplant in einer Bar einzukehren um ein heimisch gebrautes Bier zu kosten.






Ein sehr schönes Ambiente. Gestärkt, getrocknet und aufgewärmt ging es auf den Rädern durch die Hutongs abseits von den Wolkenkratzern weiter.


Der nächste Stop war ein nächstes kleines verstecktes Café mit ebenfalls einem sehr schönen Ambiente.






Wir waren überrascht was man hinter all den roten Türen alles entdecken kann. Kleine Behausungen, teilweise größere Anlagen mit grünen Gärten oder kleine Cafés und Restaurants. So einfach verirrt man sich da nicht hin.
Angekommen in einer sehr belebten Straße schlenderten wir durch eine Einkaufspassage. Diverse Läden mit Schnickschnack säumten die Straße. Schon war es Zeit für das Mittagessen. Hier entführten uns Leoni und Sebastian in ein vegetarisches Restaurant. Man glaubt es kaum, aber selbst vegetarisch Essen ist hier in Peking nicht immer einfach.











Das Essen war sehr lecker. Wir wurden mit Dumplings, Okraschoten, Tofu serviert auf verschiedene Art, Frühlingsröllchen, Auberginen und anderen Gerichten, dessen Namen ich mir nicht gemerkt habe, verwöhnt.

Glücklich und gesättigt schlenderten wir weiter…



…durch die Straßen bis zum nächsten Café, dass tatsächliche diverse Café Spezialitäten anbietet und auch Hafermilch im Angebot hat.





Aufgesattelt ging es zum Drum Tower. Zeit mal wieder zum Posen und Fotografieren.


In den nächsten Gassen schlenderten wir wieder an vielen kleinen Imbissbuden vorbei. Sarah und Bianca durften kandiertes Obst essen.


Die Läden waren mit vielen Lichtern und Lampions wegen dem Feiertag geschmückt. In den vielen Imbissbuden wurde diverse Spezialitäten angeboten. Darunter auch aufgespießte gegrillte ganze Tintenfische. Auch verschiedene Tofuarten waren im Angebot. Die Auswahl war riesig.









Gegen Ende kamen wir zum See und den Straßen in denen die Einheimischen Party machen.


Es war ein sehr schöner Tag in den Hutongs von Peking. Glücklich und voller Eindrücke gingen wir nach Hause. Wir werden wieder kommen und wieder auf Entdeckungsreise gehen. Mal sehen, ob auch wir das Glück haben werden und hinter einer Tür ein besonderes Restaurant finden. Danke Leoni und Sebastian für diesen sehr schönen Tag.
ju
War schön mit Euch. Zur Orientierung gebe ich mal noch ein paar Ortsangaben, dass ihr es auch in Zukunft wieder findet. Gestartet sind wir im Dongsi Hutong. Von dort über Beixinqiao und Pajou ina Wudaoying Hutong zum Mittagessen. Zurück ging es über den Drum&Bell Tower, Houhai und Nanluoguxiang zurück ins CBD ;). Gerne wieder melden wenn ihr einen Führer für die Gassen braucht. Liebe Grüße Leoni&Sebastian
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