Temple of the Sun Park

Das Abenteuer Leben in Peking durchschreiten nicht nur wir, sondern auch eine weitere Familie aus Dresden. Wir haben uns beim Seminar „Fir for abroad“ kennengelernt und seitdem rege ausgetauscht. Auf die Veröffentlichung unserer gemeinsamen Bilder haben wir bisher verzichtet, weil wir erst mal ihr Einverständnis haben wollten. Der Austausch mit Katharina und Sascha hat uns viel geholfen und immer wieder Kraft gegeben.

Nun, da die Kinder und die Männer ihrem geregelten Arbeitstag nachgehen, genießen wir, Katharina und ich, unser Expat-Wife-Life.

Heute machten wir uns auf den Weg in den Temple of the Sun Park oder auch Ritan Park genannt. Der Park ist mehrere Hundert Jahre alt und sehr schön. Verschiedene breite und schmale Wege schmiegen sich durch die 209,032 qm große Anlage. Baumalleen und Blumen zieren den Park. Bänke laden zum Verweilen ein.

Gleich am Eingang fielen uns ein paar ältere Damen auf, die Seil sprangen. Nein, das waren keine Akrobaten. Die Menschen in China legen Wert darauf, sich zu bewegen und Sport zu treiben. Unterwegs durch den Park entdeckten wir immer wieder Menschengruppen. Eine Frauengruppe übte miteinander eine Choreografie ein. Andere machten synchron Tai-Chi oder Kung Fu. Zu meiner Überraschung trafen wir auf eine Gruppe die Tangoschritte übte und etwas später eine größere Gruppe die Diskofox tanzte. Ich hätte am liebsten mitgetanzt, aber mein Tanzpartner ist noch auf der Arbeit.

Es herrschte eine sehr angenehme Atmosphäre. Ruhe und Gelassenheit und fröhliches Miteinander an jeder Ecke. Großeltern spielten mit ihren Enkelkindern oder miteinander Karten oder andere Gesellschaftsspiele. An den Trimm-Dich-Geräten turnten Groß und Klein. Wir waren von diesem Sozialleben und dem Drang körperlich fit zu bleiben, begeistert.

Bereits nach wenigen Schritten merkten auch wir, dass wir langsamer gingen. Wir genossen die Atmosphäre sehr.

Nach dem wir den Park verlassen haben, waren wir plötzlich wieder Mitten in der Stadt, die ein Gegensatz zu der Oase des Friedens und Ruhe die wir durchquerten, ist. Hupende Autos, Motorradfahrer und Fahrradfahrer wohin das Auge sieht.

Wir freuen uns auf die nächsten Entdeckungen.

ju

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