Am Donnerstag ging die Reise mit dem Zug nach Peking weiter.
Warum nicht Flugzeug? Am Dienstagmittag kamen die ersten Nachrichten, dass unser ursprünglich geplanter Flug nach Peking abgesagt wurde. Was nun? Kurzerhand haben wir uns mit anderen zusammengeschlossen und Zugtickets gebucht. Nun bekam der Shandong Gesundheits Code, der davor für uns unwichtig war, eine große Bedeutung. Ohne diesen darf man nämlich den Bahnhof nicht betreten. Wir haben diesen bisher nur für einen Teil der Familie beantragt, für den anderen Teil scheiterten wir bei der Registrierung.
Die Aufregung, ob der Shandong Code in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag grün wird, war groß. Es wurde uns zwar von vielen Seiten versichert, dass es schon gut gehen wird. Trotzdem wachten wir um 1.30 Uhr auf um sich noch mal zu vergewissern. Und es war bei allen Grün.
Um 5.30 Uhr klopfte es an der Tür und wir wurden aus dem Zimmer geholt. Es hieß schnell Schuhüberzieher, Maske und Handschuhe anziehen. Die Abholung überraschte uns. Dabei haben wir seit Tagen daraufhin gefiebert.

Unten in der Lobby waren wir die Ersten. Wir bekamen unsere Zertifikate über die abgeschlossene Quarantäne und die PCR Testergebnisse. Nach und nach kamen die anderen Mitreisenden dazu und die Wiedersehensfreude war groß.
Kurz vor 6 Uhr kam dann auch unser Bus und wir dürften einsteigen. Auf dem Weg zum Bahnhof haben wir noch andere Passagiere abgeholt.
Zum Glück waren wir nicht allein und hatten viel Hilfe, wenn wir mal wieder an der Sprache scheiterten oder ein Eingang gesperrt war. 5 Minuten vor Abfahrt erreichten wir endlich unser Abteil welches gefühlt mit Expat-Familien gefüllt war. Ausgelassen plauschten wir die ganze Fahrt mit den anderen Familien. Endlich andere Menschen die uns verstanden haben. Die Zeit verflog wie im Flug. Die Freude und die Erleichterung alle war spürbar.
Die Kinder wurden, wie schon mal in New York, für ein Werbeplakat oder Broschüre fotografiert.


Glücklich stiegen wir aus dem Zug aus.
Und anders als aus Deutschland gewohnt, war der Zug auf die Minute pünktlich.


Am Ausgang erwartete uns bereits der Fahrer der like Hollywood unser Namensschild in die Höhe hielt. Er war sehr bemüht und wollte uns unser ganzes Handgepäck abnehmen. Nachdem wir uns mit Händen verständigt haben, dass es nicht notwendig ist, folgten wir im Schließlich im Sauseschritt zum Auto.

Anschließend ging es durch den Verkehr zu unserem Appartement wo unsere Relocaterin Nancy auf uns wartete. Dazu später mehr.
ju